An der IGS Nordend werden die Fächer Biologie, Physik und Chemie zu dem Lernbereich Naturwissenschaften zusammengefasst und durchgängig vom fünften bis zum zehnten Schuljahr unterrichtet. Ab dem Jahrgang 9 werden die Lernenden in zwei Leistungsniveaus (Erweiterungskurs und Grundkurs) eingestuft, verbleiben aber weiterhin im Klassenverband.

Die Unterrichtsinhalte sind fächerübergreifend und haben in der Regel einen Schwerpunkt in ein oder zwei der Einzelfächer. Dadurch werden nicht nur fächerübergreifende Inhalte sondern auch Methoden wie Mindmap, Brainstorming, Präsentationstechniken, Teamarbeit, Projektarbeit usw., vermittelt. Darüber hinaus bietet der Lernbereich Naturwissenschaften die Möglichkeit, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Fragen zu Natur und Umwelt aus dem Sachunterricht der Grundschule aufzunehmen und naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen zu entwickeln.

In Projekten mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt in den Jahrgängen 9 und 10 kann die naturwissenschaftliche Ausbildung immer weiter vertieft werden. Naturwissenschaftliches Arbeiten soll für die Lernenden zur Selbstverständlichkeit werden und bei der Lösung von Fragen und Problemen des Alltags helfen. Wichtige fachübergreifende Methoden für Kooperation und Teamarbeit werden vermittelt und eingeübt.

 

 

 

 

 

Paris ist gar nicht so anders als Frankfurt, wenn man in „la Défense“, dem Pariser Banken- und Geschäftszentrum aus der Metro aussteigt. Moderne Bauten und Hochhäuser wechseln sich ab. Und mittendrin liegt die Partnerschule der IGS Nordend das Collège Maréchal Leclerc. Betritt man die Schule, merkt man ziemlich schnell, dass hier alles ganz anders läuft als bei uns in Frankfurt: Die Schule beginnt bereits um 7.55 Uhr und endet um 17.30 Uhr. Man muss eine Art Logbuch vorzeigen, um überhaupt hinein zu kommen. Zum Unterrichtsbeginnt stellt man sich im Pausenhof auf. Die Zeiten zwischen Frühstück und Mittagessen sind lang- Magen knurrend lang. Unseren Schülerinnen und Schülern. „Im Unterricht sind alle still, es wird nicht reingerufen,“ fiel Daria sofort auf.

Die Französisch-Austauschgruppe der IGS Nordend war natürlich nicht nur in der Schule, sondern auch viel mit ihren Austauschpartnern viel unterwegs. Zum Greifen nah ist das Zentrum von Paris nicht weit entfernt und so hat sich die Austauschgruppe des 9. Jahrgangs der IGS Nordend mehrmals mit der Metro auf den Weg gemacht und das Louvre, die Champs-Elysées und das wahrscheinlich größte Highlight den Eiffelturm besucht. Auch wenn einige von den Schülern schon dort einmal dort gewesen waren, war es unglaublich, das zusammen zu erleben. Frau Wallas Erfahrung hat die Gruppe an den Anfang der Schlange gebracht und als eine der ersten auf die Spitze, wo man freie Sicht auf das wunderschöne Paris hatte. Nach den Ausflügen ging es entweder auf Entdeckungstour durch Paris oder zurück zur Schule.

Vieles ist hier anders, aber Freundschaft ist hier gleich. „Meine Gastfamilie war super nett,“ meinte Daria aus der 9c, „Wir haben Glück gehabt, solche Austauschschüler und Gastfamilien zu haben.“

 

Der Schüleraustausch mit Frankreich ist schon seit über 20 Jahren fest im Programm der IGS-Nordend. Seit 5 Jahren haben wir eine neue Partnerschule, das Collège Maréchal Leclerc in Paris/Puteaux, neben dem Banken- und Geschäftszentrum „la Défense“.

Jedes Jahr erwarten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus dem 8. Jg. ihre französischen Austauschpartner im Mai. Der Gegenbesuch der deutschen Gäste findet dann im 9. Jg. in der Zone 1 – Sprachenfahrten - statt.  Der Schüleraustausch mit französischen Schülerinnen und Schülern ermöglicht unserer Lerngruppe, Einblicke in den französischen Alltag zu gewinnen. Sie lernen die Familien, den Schulalltag, das Freizeitverhalten und für einige intensive Tage die Lebenswelt ihrer Altergenossen kennen. Durch das gemeinsame Essen in der Familie und in der französischen Schule, haben alle die Gelegenheit, kulturelle Aspekte, sowie das typische Familienleben kennen zu lernen und im Gegenzug von ihren eigenen Gewohnheiten zu berichten. Darüber hinaus bildet der Einblick in den Schulalltag einen weiteren Schwerpunkt dieser Fahrt.

Ausflüge ins Zentrum von Paris stehen selbstverständlich mit auf dem Programm.  Ziel ist es, dass alle während ihres Aufenthalts motiviert werden, mit Jugendlichen ihres Alters zu kommunizieren. Die Schülerinnen und Schüler werden mit vielen authentischen Alltagssituationen konfrontiert, die sprachlich zu bewältigen sind:

Dazu gehören u.a die Teilnahme am Unterricht in der französischen Schule, Einkaufen in Paris, Nach dem Weg und nach der Uhrzeit fragen, Kauf von Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel…

Der Schüleraustausch bewirkt bei den Schülerinnen ud Schülern oft eine Steigerung der Motivation für die Fremdsprache, indem sie ihre sprachlichen Fähigkeiten erweitern können.

Durch die persönlichen und landeskundlichen Erfahrungen in Paris, wird bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse geweckt, noch mehr von Frankreich zu erfahren. Dies bewirkt eine Erweiterung ihrer eigenen Verständnisfähigkeit für andere Kulturen und Völker. Der Frankreichaufenthalt versteht sich auch als Beitrag zur Toleranz gegenüber Menschen anderer Sprache und Kultur und damit als Beitrag zur Friedenserziehung.

Die Erlebnisse und Erfahrungen werden in Form von Reisetagebüchern, Bildern und Fotos präsentiert, so dass auch andere motiviert werden, an einem Schüleraustausch teilzunehmen.

Nach unseren Erfahrungen löst der Schüleraustausch bei vielen  einen wichtigen Motivationsschub aus, sich weiterhin intensiv mit dem Erlernen der französischen Sprache zu beschäftigen. Bei einigen Schüler/innen entwickelt sich manchmal das Interesse, den Kontakt weiterhin durch Brieffreundschaften und Gegenbesuche aufrechtzuerhalten und zu vertiefen.

Als Abschluss der Woche findet im Collège ein Fest „une Fête“ statt, mit kleinen Leckereien und Getränke, gestiftet von den französischen Gasteltern. Alle haben an diesem Abend die Gelegenheit ihre „tänzerischen“ Fähigkeiten nach frz./dt. Tanzmusik zu erproben und einen entspannten Abend gemeinsam zu verbringen, bevor es dann wieder mit dem Zug nach Frankfurt geht.

Bon voyage !

 

 

Ausgehend von ihrer 20-jährigen Erfahrung im Gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung versteht die IGS Nordend die Umsetzung und Gestaltung von Inklusion als bereichernde Basis für ein Zusammenleben in einer bunten Vielfalt und hetrogenen Gemeinschaft.

In ausnahmslos allen Klassen bis hin in den neunten Jahrgang werden zwischen zwei und vier Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf inklusiv beschult.

Die insgesamt zwölf an der IGS Nordend tätigen Förderschullehrkräfte sind feste Mitglieder der jeweiligen Jahrgangsstufenteams und übernehmen neben ihren sonderpädagogischen Aufgaben als Klassenleitung auch die Verantwortung für alle Kinder der Lerngruppe.

Die  Einbettung des Förderschulsystems in den Schulalltag der IGS Nordend wirkt Etikettierung und Stigmatisierung entgegen, der multiprofessionelle Austausch potenziert pädagogische Qualität, die breite inklusive Ausrichtung der Jahrgänge sowie bewährte Kooperationen mit den Grundschulen in Stadtteilnähe bieten für deren Kinder und Eltern eine gewisse Verlässlichkeit für die Fortführung inklusiver Beschulung auch nach einem Wechsel in die Sekundarstufe.

 

Button von Schüler*innen der Klasse 8a Jahrgang 2019/2020

 

 

 

 

Kurz zur Vorgeschichte.  Als ein mit Wassergräben befestigter, burgartiger Gutshof wird die Gunthersburg mit dem Namen "Bornburg" zum erstenmal erwähnt und ist wahrscheinlich der Stammsitz der Ritter von Bornheim gewesen.  1552 wurde die Burg niedergebrannt. Das neuaufgebaute Haus erwarb 1690 Jakob Günther und nannte es Günthersburg. Ratsherr  Beil  verkaufte das Haus mit dem Gelände 1837 an Baron von Rothschild. 1891 ging das ganze Gelände in den Besitz der Stadt über.

 

Zur neueren Geschichte. Die Zwillingsgebäude der heutigen IGS Nordend wurden 1906 mit Architekturformen des Neobarock und des Jugendstils, nach einem Entwurf des Frankfurter Stadtbaurats Gustav Schaumann von Ing. R. Restle mit reichem Dekor an den Portalen, errichtet.  Die Gebäude wurden seitdem als Jungenschule in der Günthersburgschule und als Mädchenschule in der Comeniusschule) genutzt. Die IGS Nordend wurde 1989 eingerichtet.

Aktuell befinden sich im Comeniusgebäude im Erdgeschoss die Räumlichkeiten der Schulverwaltung mit dem Sekretariat und den Räumen der Schulleitung.

Im Eingangsbereich findet man die Büros des Schulhausverwalters und der Jugendhilfe an der IGS Nordend. Komplettiert werden die Räumlichkeiten im Parterre mit der Küche sowie dem Comeniustreff.

In den darüber leigenden Stockwerken befinden sich 3 Jahrgangsflure mit jeweils einem Teamraum, 4 Klassenräumen sowie mindestens einem Differenzierungs- bzw. Gruppenraum. Der Mehrzweck- und Musikraum - vielen besser bekannt als Bornheimer Dach - befindet sich im 4. Stock.

In der Mitte des Hofs findet man die Mensa, zu der eine Freitreppe hinab führtIn den Nebengebäuden zwischen den beiden Hauptgebäuden sind 2 Turnhallen sowie die Bibigs untergebracht.

Im Günthersburggebäude befinden sich neben 3 Jahrgangsfluren mit jeweils eigenen Team- und Klassen- bzw.  Gruppenräumen u.a. der neue Nawi-Trakt im 3. Stock  sowie die Aula unterm Dach. Im Erdgeschoss befindet sich traditionell der Jahrgang 10.