Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union, welches Projekte von Schulen, Universitäten und anderen Institutionen in Europa fördert. Unsere Schule nimmt seit Oktober 2018 für 2 Jahre an einem Schulprojekt teil.

Der Name des Projekts ist „Healthatschool“, kurz THATS.

Es nehmen vier europäische Schulen teil:

  • eine Schule aus Baja (deutsch Frankenstadt) aus dem Süden Ungarns an der Donau kurz vor der kroatischen Grenze,
  • eine Schule aus Almyros, einer Stadt in Mittelgriechenland 300 km nördlich von Athen in der Nähe der Stadt Volos am Piliongebirge,
  • eine Schule aus der Stadt Targu Mures (ehemaliges Siebenbürgen) in Transsilvanien/Rumänien
  • und wir, die IGS Nordend aus Frankfurt am Main

 

Die Themen des Projekts sind

  • gesunde Ernährung
  • Sport und Bewegung
  • freundlicher Umgang (auch im Internet) – Antimobbing

 

Das erste Treffen fand im November 2018 in Baja/Ungarn als staff training (nur Lehrer) statt.

Das zweite Treffen findet vom 11. – 16.02.2019 in Almyros/Griechenland statt. Wir werden 8 Schüler*innen aus den Jahrgängen 8 und 9 mitnehmen.

Das dritte Treffen wird im Oktober 2019 in Frankfurt stattfinden, Thema ist „Ernährung“.

Das vierte Treffen wird im April in Targu Mures/Rumänien stattfinden und es werden Schülerinnen der (neuen) Jahrgänge 8 und 9 teilnehmen.

Das fünfte und letzte Treffen wird wieder beim Antragsteller in Ungarn als staff training stattfinden.

 

Das Logo des Projekts ist das folgende (aus Almyros), was nach einem Wettbewerb von allen Schulen als das Beste ausgewählt wurde:

Von unserer Schule nehmen Schüler*innen und Schüler aus den Jahrgängen 7,8 und 9 teil. Sie treffen sich wöchentlich in einer AG.

Hier noch 2 Logos unserer Schüler*innen.

Das erste ist von Anouk Grulke, Jhg.9 und das zweite von Johann Waechter, 7c.

Treffen Februar 2019

2 Gymnasium Almyros, Griechenland

Treffen November 2018

Die Schule "Bela Gimnazium" in Baja/Ungarn

die Erasmus-Wand in Bela Gimnazium

 Ein Teil des Lehrerteams, das sich in Ungarn getroffen hat

Judith (Deutschlehrerin aus Ungarn)

Wolfgang vom Hofe (Deutschland)

Matthias Walter (Deutschland)

Judith Emöke Nagy (Rumänien)

Attila Kalman (Rumänien)

Maria Boukorou (Griechenland)

Noemi Pali (Antragstellerin, Koordinatorin  aus Ungarn)

 

 

Erasmus+ ist ein Bildungsprogramm für Schulen und andere Institutionen der Europäischen Union. Im Jahr 2016 haben 4 Kolleginnen und Kollegen, Frau Reichel, Herr Walter, Herr Hofmann und Herr vom Hofe an einer Fortbildungsmaßnahme zum Thema „Cross cultural project management“ teilgenommen. Die Workshops fanden in Teneriffa und Porto mit Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern statt. In Porto zum Beispiel waren 44 Lehrerinnen und Lehrer aus 9 Ländern dabei.

Wir haben in diesen Workshops gelernt, wie man Projekte im Rahmen von Erasmus+  beantragt und durchführt . Außerdem hatten wir die Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen europäischen Ländern kennen zu lernen und so mögliche Projektpartner und -themen zu finden.

Gerade in einer Zeit, in der Europa durch den Austritt Großbritanniens und populistische Bewegungen in der Krise ist, sind gemeinsame Projekte mit unseren europäischen Partnern immens wichtig.

Im Rahmen von Erasmus+  unterscheidet man verschiedene Leitaktionen  (key actions).

Leitaktion 1 sind Maßnahmen, die Lehrpersonen betreffen, Maßnahmen wie Fortbildung, Job - Shadowing, Hospitationen, Sprach– oder Computerkurse usw. sowie auch unser Workshop.

Leitaktion 2 sind Projekte von Schulen, an denen auch Schülerinnen und Schüler teilnehmen können.

Unsere Schule würde gern in Zukunft verschiedene key action 1 und 2 - Projekte organisieren. Es gibt schon eine Projektidee, entwickelt in Porto zusammen mit einer Schule aus Griechenland (Thessaloniki) und Dresden. Dabei soll es um Werte der Jugend Europas gehen:

Welche Werte haben die Jugendlichen in den verschiedenen Ländern heute, wie war es früher und wie wird es in der Zukunft sein? Gibt es Gemeinsamkeiten der Werte  in Europa, wo liegen die Unterschiede?

Dieses Projekt wollten wir ursprünglich im Sommer starten, konnten aber den sehr umfangreichen Antrag bis Anfang März aus organisatorischen Gründen nicht stellen, so dass wir das Projekt um ein Jahr verschieben.